Fischverzeichnis

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Nebel-Killifisch
395  Seen 
Der milchige Körper des kleinen Killifischs erinnert an eine dünne Nebelschwade, die gespenstisch durchs Wasser gleitet.

Die milchige Haut der kleinen Fische ist so durchscheinend, dass man einen eindrucksvollen Blick auf ihr rötliches Innenleben werfen kann. Hält man sie als Zierfische in einem Aquarium, nimmt besagtes Rot einen dunkleren Ton an und enttarnt sich erst bei genauerem Hinsehen.
Schlangenscheibe
395  Seen 
Das strahlende Schuppenmuster dieser kleinen Süßwasserfische entzückt alle waghalsigen Fischer, die am Grantel ihre Angeln auswerfen.

Das gewundene Muster auf den schillernden Schuppen ist verantwortlich für den ulkigen Namen dieses Plattfischs. Es setzt sich aus unzähligen Punkten zusammen, die sich zu einem imposanten Bild fügen. Interessanterweise wachsen diese Punkte nicht mit, sondern vermehren sich stattdessen über die Jahre, um sich an die Größe des Fischs anzupassen.
Bleiche Kieselkrabbe
395  Seen 
Verharren sie reglos, verwechselt man diese kleinen Krebstiere leicht mit den ausgeblichenen Uferkieseln des Quellsees.

Die gestörte Ätherbalance des Wassers bleicht den Panzer dieser Krabbenart zu einem knöchrigen Weiß. In kochendem Wasser nimmt sie allerdings ein sattes Rot an, das in starkem Kontrast zu dem hellen, köstlichen Fleisch darunter steht.
Edelfächer
395  Flüsse 
Elegant gleitet diese kholusische Rochenart durch das Wasser und raubt mit ihren schillernden Schuppen selbst den Herrschaften in Eulmore den Atem.

Die Schuppen dieses platten Fischs schillern so prächtig wie ein Smaragd und malen grüne Tupfen an die Wasseroberfläche, wenn sich das Licht in ihnen bricht. Der Legende nach war der erste Edelfächer ein tatsächlicher Fächer einer reichen Dame aus Eulmore, der ihr vom Balkon hinab in die See fiel.
Streifenwels
395  Flüsse 
Das weiße Streifenmuster auf den Schuppen dieser Fische macht sie zu beliebten Bewohnern von Zierteichen und Aquarien.

Weiße Streifen zieren den dunklen Körper dieser Welsart und machten sie einst zu populären Zierfischen. Auch wenn die erste Splitterwelt durch die Lichtflut pragmatischer geworden ist, erinnert man sich gerne an die zahlreichen Sagen und Legenden, die dieses mystische Muster hervorgebracht hat.
Sepia-Zunge
395  Seen 
Mit seiner gedeckten, braunen Färbung verschmilzt dieser Plattfisch förmlich mit dem Grund und macht das Angeln so zu einer richtigen Herausforderung.

Sowohl Form als auch Haut des Fischs erinnern an die breite Zunge großer Säugetiere. Gekocht oder gegrillt läuft man diesem Speisefisch eher selten über den Weg, aber als gepresste, getrocknete Mahlzeit für zwischendurch erfreut er sich größter Beliebtheit.
Speerspitze
395  Küsten 
Der schlanke Kopf des Tintenfischs gleitet so schnell durch die Wogen, dass viele Fischer ihn gar nicht erst bemerken.

Diese schlanke Tintenfischart mit dem speerspitzenartigen Kopf ist vor allem durch Aberglauben bekannt. Angehende Soldaten verspeisen sie in feierlicher Manier und hoffen, dass sie dadurch mit Mut, Kampfkraft und Standhaftigkeit erfüllt werden. Schaden kann der Verzehr jedenfalls nicht.
Formwandler
403  Küsten 
Mit seiner sich stetig ändernden Pigmentierung ist dieser Kopffüßler schier unmöglich zu entdecken.

Der Formwandler ist eine faszinierende Kreatur. Die Pigmente seiner Haut scheinen nie stillzustehen, ändern wogenartig ihre Farbe und verwandeln den Oktopus so in einen Stein, einen Seefisch oder schlicht und einfach einen Haufen Sand. Angler, die es auf diesen Fang abgesehen haben, brauchen ein besonders scharfes Auge.
Kholusischer Lippenfisch
395  Küsten 
Die hervortretende Stirn des Lippenfischs macht ihn zu einem von Kholusias markantesten Meeresbewohnern.

Die spannendste Besonderheit dieser Art ist nicht etwa die typische Stirnverdickung, sondern ihre Dichogamie. Das bedeutet, dass alle Exemplare der kholusischen Lippenfische als Weibchen geboren werden, nach dem ersten Laichen aber ihre männlichen Gonaden reifen. Die weiblichen bilden sich dabei zurück und das Tier lebt fortan als Männchen.
Schnepfenmesserfisch
395  Küsten 
Die klappende Art und Weise, auf die sich dieser Fisch fortbewegt, ist so faszinierend wie albern.

Auf und zu, auf und zu- wie ein klassisches Rasiermesser klappt der Körper dieser absonderlichen Kreatur auf und wieder zu, um sich in bizarrer Eleganz durchs Wasser zu bewegen. Selbst erfahrene Fischer müssen Acht geben, ihre Finger nicht zwischen die scharfen Hälften zu bekommen. Das endet selten gut.
Tangbüschel-Seedrache
395  Küsten 
Um den Seedrachen von einem gewöhnlichen Stück dahintreibenden Seetangs zu unterscheiden, müssen aufmerksame Fischer nach einem winzigen paar Knopfaugen Ausschau halten.

Zahlreiche dünne, flache Auswüchse lassen diesen Seedrachen wie ein treibendes Tangbüschel erscheinen. Das satte Orange seines Körpers lässt vermuten, dass er sich an die Splitterschalen-Algen angepasst hat, um bei drohender Gefahr blitzschnell zwischen ihnen zu verschwinden.
Biran-Krabbe
395  Dünen 
Ein possierlicher, stieläugiger Sandjäger, dessen köstliches Fleisch am besten über offenem Feuer gegrillt wird.

Diese Krebstiere sind Meister ihrer harschen Umgebung. Nur wer genau hinsieht, erkennt das dunkle Augenpaar, das aus dem Sand herausragt und nach Beute Ausschau hält. Wagt sich ein Tierchen zu nahe, schlägt die Biran-Krabbe blitzschnell mit ihren kräftigen Scheren zu und macht ein Entkommen unmöglich. Benannt ist dieser fähige Jäger nach einem legendären Helden der Ronso.
Dünentaucher
395  Dünen 
Köstlich, reichhaltig und nahrhaft- was will der Wüstenwanderer mehr?

Jeder, der durch Amh Araeng zieht, sollte mit diesem Fisch vertraut sein. In seinem plumpen Körper speichert er Wasser und Nährstoffe, um auch lange Durststrecken überstehen zu können. Für durstende, hungernde Reisende kann der Verzehr eines Dünentauchers ein wahrer Lebensretter sein.
Bernstein-Neunauge
395  Dünen 
Aggressiv und mit schaurigem Aussehen ist diese Neunaugenart der Alptraum vieler Wüstenkarawanen.

Der schaurigen Erscheinung dieser Kreatur steht ihre Lebensweise in nichts nach. Das Bernstein-Neunauge lauert verlorenen Tieren und Reisenden auf, um sich an ihre Haut zu haften und ihr Blut zu saugen. Je mehr sie fressen, desto dunkler färbt sich ihr Körper- vor tiefroten Exemplaren sollte man sich also in Acht nehmen.
Sternenhagel-Nimmersatt
400  Seen 
Dieser gierige Wels verschlingt alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Gerüchten zufolge versucht er sich selbst erfolglos an Besuchern des Sternenhagels, wenn sie seinen Wassern zu nahe kommen.

Der Nimmersatt bewohnt die Wasser unter dem Sternenhagel und wartet mit gierig geöffnetem Mäulchen darauf, dass die Stammgäste den ein oder anderen Leckerbissen für ihn springen lassen. Selbst vor Fingern macht er nicht Halt, auch wenn ein Biss eher kitzelt als schmerzt.
Skelettseraph
400  Seen 
Transluzent und zerbrechlich - der Name könnte passender nicht sein.

Die Haut dieser Fische ist so durchscheinend, jede einzelne Gräte ist deutlich zu erkennen. Wenn ein Skelettseraph stirbt, verhärtet sich sein Körper und wird zu glasartigem Kristall, das faszinierend-schaurige Innenleben der Kreatur für die Ewigkeit bewahrend.
Scharlachspinne
400  Hochsee 
Mit ihren zahlreichen Beinen ist die Scharlachspinne zwar schaurig anzusehen, aber die Bewohner von Wrackstadt schätzen sie als relativ harmlose Zeitgenossen.

Der Körper der Scharlachspinne besteht zum größten Teil aus flexiblen Beinen, die Sand und Fels souverän zu navigieren wissen. Eulmores gut situierte Familien nutzen den hübschen Kontrast ihrer satten roten Farbe zu dem dunklen Meer als beliebte Wahl für Wappen und anderweitige Dekoration.
Reißbeißer
406  Seen 
Nicht einmal die Lichtflut vermochte diesen unheimlichen Urzeitfischen etwas anzuhaben. Seit Äonen tummeln sie sich um die Insel der Erkenntnis und werden es wohl auch noch in hunderten von Jahren tun.

Der Reißbeißer ist ein uralter Panzerfisch, der die Meere schon seit Jahrtausenden dominiert. Sein Name rührt von dem überaus kräftigen Kiefer, der Beute und Angreifer gleichermaßen in Stücke beißt. Harte Schuppen schützen ihn dabei vor zahlreichen Gefahren und sichern ihm den Platz an der Spitze der Nahrungskette.
Sahneauster
400  Küsten 
Mit ihrer hellen Farbe verschmilzt die Sahneauster beinahe mit dem Sand an Kholusias Küsten und offenbart sich nur besonders aufmerksamen Sammlern.

Die Austern sehen mit ihrer hellen Farbe nicht nur aus wie wahre Sahnebonbons, sie enthalten auch dieselben Nährstoffe und Fette, wie man sie zuhauf in tatsächlicher Milch findet. Gerüchten zufolge wirken sie Wunder gegen allerlei Wehwehchen.
Seelaute
406  Küsten 
Trotz seines Namens können selbst die besten Barden diesem Fisch keinen Ton entlocken.

Der diamantförmige Kopf des Tiers endet in einem schlanken Schwanz und erinnert so an das Instrument, mit dem ein reisender Barde einst die Herzen der Kholusier entzückte. Als man den Fisch dann das erste Mal an Land zog, fiel die Namensgebung nicht schwer.
Gehörnter Sandteufel
400  Dünen 
Sieht man ein großes Horn aus dem Sand ragen, sollte man besser die Beine in die Hand nehmen.

Dank des stolzen Horns, das am Hinterteil dieses Wüstenbewohners prangt, navigiert er die rauen Sande Amh Araengs mit erstaunlicher Leichtigkeit. Diese Stärke beeindruckte selbst die früheren Maliks, die ihre Kronen aus den Hörnern dieser Sandteufel fertigen ließen.
Sandgräbergecko
400  Dünen 
Kaum ein Wüstenbewohner ist schwerer zu fassen als der agile Sandgräbergecko.

Eine robuste Membran findet sich zwischen den einzelnen Fingergliedern dieser Geckos, die Sand zuverlässig beiseite schaufelt und den kleinen Reptilien so jeden Weg ebnet. Selbst der heißeste Grund stellt für sie kein Hindernis dar- ist Not am Gecko, tauchen sie einfach ab.
Aschenskipper
400  Flüsse 
Wohl die einzige Kreatur, der es in Il Mheg an Farbe mangelt.

Der Aschenskipper nimmt mit seiner fahlen Farbe eine wahre Außenseiterrolle im ansonsten so schillernden Il Mheg ein. Zwischen bunten Pflanzen und absonderlichen Wesen vermag er es vielleicht sogar, so manchen Betörten aus den Illusionen der Feen zu reißen und sie an die weitaus tristere Realität zu erinnern.
Kobaltschmerle
400  Flüsse 
So blau wie der Himmel von einst... Den Legenden nach, zumindest.

Laut Legenden hatte der Himmel einst das strahlende Blau dieses Fisches, ehe das gleißende Licht es überstrahlte. Die sternförmigen Muster, die seine Augen zieren, stellen ebenfalls eine schmerzliche Erinnerung an das verlorene Firmament dar.
Pixiefisch
400  Seen 
Viele Mysterien ranken sich um die Pixiefische- keines davon lässt sie besonders schmackhaft erscheinen.

Die Nu Mou erzählen sich, dass diese Fische einst Pixies waren, die sich ins Wasser wagten und nicht wieder herausfanden. Ihre Flügel verwandelten sich zu Flossen, ihr Körper wurde schuppig. Doch auch wenn man sie an Land zieht, ist eine Rückverwandlung ausgeschlossen und ihr Dasein als Pixies für immer verloren.


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